Montag und Dienstag haben wir die beiden Container entladen und die Ausrüstung in den Laboren verstaut. Die restlichen Kollegen kamen am Dienstagnachmittag mit Verspätung in Las Palmas an und mussten gleich kräftig mit anpacken.
Heute morgen haben wir dann alle Kisten und Gegenstände seefest gelascht, also so befestigt, dass sie durch die mögliche Schaukelbewegung des Schiffes nicht von den Tischen fallen können. Nico und Christian haben die letzten Kabel an den Steuerkonsolen für das Cherokee ROV (remotely operated vehicle), unseren kleinen Unterwasserroboter, angeschlossen. Auf dem Peildeck, also ganz oben, wurde ein Staubsammler installiert, der wie ein Staubsauger Luft durch einen Filter zieht. Diese Proben sollen dazu dienen, den Staubeintrag aus der Sahara zu untersuchen. Dazu an anderer Stelle mal mehr. Nun muss noch die Partikelkamera vorbereitet werden, mit der wir später Aufnahmen von sinkenden Partikeln in der Wassersäule machen wollen. Und natürlich gibt es noch viele andere Kleinigkeiten zu präparieren und aufzubauen.
Nun sind wir endlich ausgelaufen und die Reise kann beginnen. Das Wetter spielt bisher mit, wenn auch auf den Wetterkarten ersichtlich ist, dass das nächste Sturmtief bereits heranzieht.
Zum Schluss noch zwei Bilder von Poseidon an der Muelle Grande in Las Palmas und unseren Ladearbeiten gestern morgen.
Beste Grüße von See von Götz Ruhland

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